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Aufhebung Bebauungsplan "Taubenherd"

Bekanntmachung der Stadt Schkölen
über die Auslegung des Entwurfes zur öffentlichen Auslegung
für die Aufhebung des Bebauungsplanes "Taubenherd"
einschließlich der 1.-3. Änderung



In der öffentlichen Sitzung des Stadtrates am 04.04.2019 hat der Stadtrat den Entwurf zur öffentlichen Auslegung für die Aufhebung des Bebauungsplanes "Taubenherd" einschließlich 1.-3. Änderung gebilligt und gemäß § 3 Abs. 2 BauGB eine mindestens einmonatige Auslegung der Planzeichnung und der Begründung beschlossen.

Der Entwurf, bestehend aus der Planzeichnung, den Beiplänen 1 und 2 sowie der Begründung und den Umweltbericht, jeweils in der Fassung vom 22.02.2019, liegt gemäß § 3 Abs. 2 BauGB in der Zeit

vom 09. Mai bis einschließlich 18. Juni 2019

im Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen,
Außenstelle Schkölen, Naumburger Straße 4, 07619 Schkölen



während folgender Zeiten öffentlich aus:

Montag 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Dienstag 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Mittwoch 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Donnerstag 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr und 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr

 








Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen. Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

  1. Stellungnahme des Thüringer Landesverwaltungsamtes vom 26.11.2018 mit dem Hinweis, dass eine Umweltprüfung durchzuführen ist und ein Umweltbericht zu erarbeiten ist. Die Aufhebungsplanung unterliegt ebenfalls dem Berücksichtigungsgebot zum naturschutzrechtlichen Ausgleich. Es ist zu prüfen, ob alle erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen realisiert wurden.
    Es ist zu prüfen, ob die mit der 3. Änderung festgesetzte Baumpflanzung erfolgt ist.
  2. Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Eisenberg vom 30.11.2018 mit dem Hinweis, dass eine Beurteilung der Einzelbereiche aus naturschutzfachlicher Sicht, speziell zur Eingriffsregelung, noch nicht erfolgt ist und Gegenstand des Umweltberichtes sein soll. Es muss Bestandserfassung der baulichen Anlagen erfolgen, die nach der Planaufstellung errichtet wurden und als eingriffsrelevant zu betrachten sind. Es ist eine Bilanzierung zu erstellen mit den möglichen bepflanzbaren Flächen und den Grünflächen, um einen Überhang oder ein Defizit feststellen zu können.
    Dabei ist kritisch z betrachten, welche Gehölze oder Bäume keine oder nur geringe ökologische Wertigkeiten besitzen und welche Gehölze als Kompensation für welche Eingriffe in Betracht kommen.
    Die Umsetzung der grünordnerischen Festsetzungen der 3. Änderung ist noch nicht erfolgt. Für diese Maßnahmen besteht eine Ausgleichsverpflichtung, zu der die getätigten innerörtlichen Pflanzungen nicht angerechnet werden können. Der Vollzug der Kompensationsmaßnahmen ist der Unteren Naturschutzbehörde nachzuweisen.

Während der Auslegungsfrist können von jedermann Bedenken, Anregungen und Hinweise schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen, Außenstelle Schkölen, Bauamt, Naumburger Straße 4, 07619 Schkölen vorgebracht werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.
Nicht fristgerecht vorgebrachte Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bauplan unberücksichtigt bleiben.


Schkölen, den 11.04.2019


Dr. Darnstädt
Bürgermeister
Stadt Schkölen

Entwurf der Planzeichnung

Beiplan 1

Beiplan 2

Entwurf der Begründung

Umweltbericht

umweltbezogene Stellungnahme Thüringer Landesverwaltungsamt

umweltbezogene Stellungnahme Landratsamt Eisenberg